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06.07.2021

Was Auditwillige und Dinosaurier bei der SAQ-QUALICON lernen können

Was Auditwillige und Dinosaurier bei der SAQ-QUALICON lernen können
 
 

Lieber Beat, was sind Deine wichtigsten Erkenntnisse zu Thema Lernen aus dem letzten Jahr?

Wir haben gemerkt, welche Vielfalt es gibt, um neue Lernsettings zu gestalten. Besonders wichtig dabei sind die Lerntechnologien, die uns jetzt zur Verfügung stehen. Am Anfang haben wir probiert, mit den virtuellen Tools wie Adobe Connect oder Zoom die «alte Art des Lehrens und Lernens» zu simulieren, zu ersetzen. Schnell haben wir gemerkt, dass wir mit Lerntechnologie ganz andere, neue Lernsettings gestalten und das Lernen verbessern können. Jetzt geht es darum, die nächste Stufe zu erklimmen: Mit den neuen Lerntechnologien Kursformate zu gestalten, die wir vorher nicht umsetzen konnten.

 
 

Was bedeutet das konkret für die Weiterbildungen in der SAQ-QUALICON?

Ein gutes Beispiel ist ein Audit-Refresherkurs. So etwas haben wir früher in Präsenz angeboten und alle Teilnehmenden haben das gleiche «Menü» bekommen. Tatsache ist aber, dass jede und jeder andere Erfahrungen mitbringt, die Teilnehmenden brauchen ganz unterschiedliche Impulse, um ihre Auditfähigkeiten zu verbessern. Das heisst, wir müssen individuelle Lernangebote machen. Wenn jemand massgeschneidert lernen kann, investiert er den gleichen Aufwand und hat viel mehr Nutzen.

 
 

Wenn ich einen Auditkurs im neuen Format buche, was konkret ist anders für mich?

Eine Auditausbildung soll genauso ablaufen, wie ein Audit in der Realität. Das bedeutet: Der Kurs ist in verschiedene Phasen eingeteilt, in denen sich selbstorganisiertes Lernen und Präsenzunterricht abwechseln. Die Auditausbildung beginnt mit einer Planungsphase. Die Teilnehmenden planen und bereiten in Auditteams ein konkretes Audit vor. Die Vorbereitungen organisieren sie selbst, z.B. via Zoom. Nach der Vorbereitungsphase kommen die Auditteams in die Auditwerkstatt. Die Werkstatt findet in Präsenz statt, dabei führen die Teams dann in einer realen Organisation Audits durch. Der Austausch und die Kommunikation während der verschiedenen Lernphasen erfolgt über unsere Lernplattform.

 
 

Gibt es auch neue Inhalte in den Auditkursen?

Wir berücksichtigen beim Redesign der Auditkurse natürlich neue Themen wie Remote-Audits, Peer Reviews oder Audits im agilen Umfeld. Diese Spezialthemen werden wir auch in Live-Webinaren separat anbieten. Live-Webinare sind bei uns terminierte interaktive Veranstaltungen, in denen Experten fachliche Impulse geben, die anschliessend mit den Teilnehmenden in der Diskussion vertieft werden.

 
 

Wie kann ich mich zum Thema Audit weiterbilden, wenn ich lieber allein und zeitlich völlig flexibel lernen will?

Zusätzlich zu Live-Webinaren und Kursen, in denen sich selbstorganisiertes Lernen und Präsenz abwechseln, wird es reine Selbstlernangebote geben, in denen man sich definierte Inhalte nach einer vorgegebenen Struktur selbst erarbeiten kann und dazu Selbsttests absolvieren kann. Dem selbstständigen Lernen wird damit ein höherer Stellenwert beigemessen. Wir als Lernexperten stellen dafür organisierte Inhalte zur Verfügung, die so aufbereitet sind, dass das Lernen Spass macht und abwechslungsreich gestaltet ist. Die Lernenden sind flexibel in der zeitlichen Gestaltung ihres Lernprozesses, sie bringen dafür persönliches Engagement mit und organisieren sich selbst.

 
 

Was passiert mit den «alten» Audit-Kursen?

Die klassischen Ausbildungen sind auch weiterhin buchbar. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, ob sie in einem klassischen Präsenzkurs oder in einem neuen, individualisierten Setting lernen wollen.

 
 

Und woher weiss ich, welches Setting für mich als Teilnehmerin das Richtige ist?

Es gibt Leute, die sich auf Präsenzunterricht freuen. Die werden die klassischen Weiterbildungen wählen. Dann gibt es die Personen, die ihre im letzten Jahr gewonnene Flexibilität beibehalten wollen. Für diese Leute sind unsere neuen Lernsettings interessant. Viele haben den Einsatz von Technologie als Erleichterung erlebt, welche neue Möglichkeiten im Lernen wie auch in der Gestaltung von Berufs- und Privatleben ermöglicht.

 
 

Ab wann sind die Weiterbildungen in den neuen Formaten buchbar?

Wir beginnen mit einem Angebot für interne Auditoren und für Audit-Refresherkurse, die jetzt schon buchbar sind. Weitere Angebote für Externe Auditoren, Lieferantenauditoren etc. werden in den nächsten Monaten folgen.

 
 

Theoretisch könnte man ja auf den Gedanken kommen, Du seist ein «Dinosaurier» in der SAQ-QUALICON und gängige Klischees würden propagieren, dass Leute Deines Alters mit den neuen Herausforderungen und Technologien im Job nicht viel am Hut haben. Wie ist es erklärbar, dass Du unermüdlich Innovation machst?

Ich persönlich habe bis vor einem Jahr nicht realisiert, welches Potenzial die neuen Technologien für das Lernen bergen. Man ist an die alten Formen gewöhnt und hätte mir jemand vorgeschlagen, neue Lernsettings auszuprobieren, hätte ich gesagt: ‘Das ist viel zu kompliziert, da muss man erstmal das Tool lernen und beherrschen, das dauert zu lang.’ Inzwischen habe ich selbst gemerkt, dass die Arbeit mit den neuen Tools und Technologien überhaupt kein Problem ist. Auch jemand, der nicht so technikaffin ist, beherrscht das schnell – und es macht obendrein noch Spass, so zu arbeiten. Ich habe viel gelernt und eigene Widerstände überwunden – zu Beginn, weil ich es musste, und dann, weil ich gemerkt habe, wie gut die Technologien inzwischen sind. Wenn Du mal eine gewisse Schwelle überschritten hast, wirst Du hungrig auf mehr, Du willst die Lernmöglichkeiten ausreizen.

 
 

Wie wirken sich die neuen Technologien auf Deinen eigenen Arbeitsalltag aus, arbeitest Du jetzt anders als vor einem Jahr?

Ich habe gemerkt: Wenn wir neue Lerntechnologie einsetzen, sind wir gezwungen, die gesamten Lernsettings neu zu denken. Wir müssen in Geschichten und Bildern denken. Ich muss jetzt prägnante, fokussierte Storys gestalten, in denen ich viele Medien einsetzen kann. Ich habe unendliche Möglichkeiten zur Visualisierung. Es ist ein hochkreativer Prozess, die neue Lerntechnologie zu nutzen und ich hätte nicht gedacht, dass mich nach so viel Erfahrung als Dozent das Thema «Lernprozesse gestalten» nochmal so vereinnahmt und begeistert. Früher war ich als Dozent vor allem ein «Inhaltsvermittler». Man musste möglichst viel Inhalt und Beispiele liefern, dann warst Du ein guter Dozent. Heute ist es mir viel wichtiger, Lernende zum Selberlernen zu befähigen. Teilnehmende müssen lernen, wie sie Lösungen zu ihren individuellen Fragestellungen finden und zusammen mit anderen Leuten umsetzen können. Als Dozent bin ich darum heute ein Situationsregisseur, ein Vernetzer, ein Lernmomentegestalter.

Vielen Dank für das Interview.

P.S.: Die Dinosaurier können bei uns lernen, dass Anpassung an neue Bedingungen Spass macht. Leider sind sie ausgestorben. Falls doch noch irgendwo ein Exemplar unbemerkt vor sich hin vegetiert und dringend Überlebensinstruktionen braucht, bietet Beat Häfliger Dino-Einzelcoachings an, sobald ihm mal langweilig werden sollte. Bis dieser Fall eintritt könnten allerdings noch einige Dekaden vergehen 😉

Beat Häfliger
 
 

Interview: SAQ-QUALICON AG, Juli 2021

Bild: Beat Häfliger

 
 

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27.05.2021

SICHER werden auf dem Weg zur Arbeit und bei der Arbeit

SICHER werden auf dem Weg zur Arbeit und bei der Arbeit

Dieses Jahr haben wir unsere Bike To Work-Learnings auf das Thema «Sicherheit» fokussiert.

Klar, die SUVA hat dazu gute Tipps rund um Sichtbarkeit, gefährliche Manöver und Ablenkung. Wir haben beim täglichen Velofahren im Mai noch mehr Learnings gehabt und hier unsere besten Tipps und Ideen für Sicherheit auf dem Velo-Arbeitsweg zusammengestellt:

  • Beim Velofahren mit Kopfhörern die Musik nur so laut stellen, dass man das Hupen der Autos noch hört.

  • Alternative: Smartphone zum Velo-Cockpit umfunktionieren, siehe sminno.com

  • Recycling geht überall. Beim Velofahren die Kreislaufwirtschaft nicht vergessen. Siehe Bild.
Quelle: howtorepairbikes.info
Quelle: howtorepairbikes.info
  • Wer keinen Kettenschutz hat und Outfits im Sixties-Style liebt: Der Bindfaden, mit dem man das Altpapier verschnürt, eignet sich wunderbar, um Boot Cut-  oder Schlaghosen zu schützen.

  • Personen, die das Velo bei diesem Regenwetter ungeschützt draussen stehen lassen müssen und dazu noch Löcher im Sattel haben, finden bei pinkbanana.ch elegante Lösungen zur Prävention nasser Flecken an der dümmsten Stelle der Hose.

  • Wer auf dem Weg zur Arbeit, nach Hause oder rund ums Home Office steile Anstiege bewältigen muss, sollte mal über einen praktischen Bikeshuttle nachdenken, um nicht alle Energie auf dem Arbeitsweg zu verbrauchen und dann bei der Arbeit schlapp zu machen.
Bikeshuttle. Bild: Beat Häfliger
Bikeshuttle. Bild: Beat Häfliger
  • Und warum hat eigentlich noch niemand einen Reinigungsroboter für Bikes erfunden?
Verdrecktes Bike. Bild: Beat Häfliger
Verdrecktes Bike. Bild: Beat Häfliger
  • Gute Regenkleider anziehen, sonst wird man krank.

  • Gegen Mücken, Fliegen, Regen- und Schweisstropfen im Auge beim Velofahren schützt man sich am zuverlässigsten mit einer Taucherbrille.

Mit diesen Tipps solltest Du den Weg zur Arbeit auch mit dem Velo sicher schaffen. Nun fehlen Dir nur noch Tipps für die Sicherheit bei der Arbeit? Die bekommst Du ganz sicher in unserem CAS Risk & Safety Managent von Lukas und seiner supersicheren Expertentruppe.

 
 

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27.05.2021

Was das CAS Risk & Safety Management mit Kaffeekapseln zu tun hat

Was das CAS Risk & Safety Management mit Kaffeekapseln zu tun hat

Es war nicht George Clooney, der mir diese romantische Illusion nahm, sondern Nathalie Meyer. Sie hat gerade unser CAS Risk & Safety Management abgeschlossen und arbeitet als «Customer Quality Engineer» bei Alupak in Belp/BE.

Die Alupak stellt Alukapseln für Lebensmittel her, wichtigstes Produkt sind Kaffeekapseln. Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass im Home Office mein Kaffeekonsum um das Fünffache gestiegen ist, aber auf jeden Fall wird die Produktion der Kapseln bei Alupak in diesen Tagen nochmals kräftig hochgefahren. Nathalie Meyer ist die perfekte Person für Risk & Safety in Sachen Kaffeekapseln, denn sie war vor ihrer Anstellung bei Alupak schon für Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement bei Emmi tätig. So kann ich weiterhin unbekümmert an sieben Tagen pro Woche meinen Kaffee aus der Maschine zapfen, ohne Angst, dass sich jemand deswegen mit der Nagelschere in den Finger sticht. Eine sichere Sache!

Lukas Matter, unser Experte für Risk & Safety Management, hat Nathalie befragt, was sie konkret im CAS Risk & Safety gelernt hat und wie ihr das im Job nützt.

 
 

Liebe Nathalie, warum hast du Dich für unser CAS Risk & Safety Management entschieden?

Dies geschah recht spontan vor dem Hintergrund, dass ich das Masterstudium Quality Leadership absolvieren möchte. Das CAS ist ein Baustein für den Master. Ich habe mir gedacht, dass mich Risikomanagement ja eigentlich ein Leben lang begleitet – sowohl geschäftlich wie auch privat. Gerade weil es so universell einsetzbar ist, wollte ich mehr darüber erfahren und mir entsprechendes Methodenwissen erarbeiten. Zudem ist es natürlich auch nahe am Qualitätsmanagement und ich erhoffte mir, meine Geschäftskolleginnen und Geschäftskollegen z.B. bei Risikoanalysen künftig besser unterstützen zu können.

 
 

Welche Erinnerungen hast Du an den Einstieg in das CAS Risk & Safety Management?

Ich fühlte mich zuerst doch einigermassen ins kalte Wasser geworfen. Da war viel Ungewissheit, weil ich noch wenig Erfahrung in diesen Themen hatte. Diese Gefühle sind dann aber zum Glück rasch wieder verschwunden. Gerade die komplexeren Themen, wie zum Beispiel die verschiedenen Formen von Managementsystemen, wurden zu Beginn von Grund auf erklärt und gemeinsam erarbeitet. Mit dieser Unterstützung konnte ich mein Wissen Schritt für Schritt aufbauen und fühlte mich dabei sicher und gut begleitet.

Natalie's Lernpfad im CAS Risk & Safety Management
Natalie's Lernpfad im CAS Risk & Safety Management
 
 

Du arbeitest bei Alupak, einem typischen KMU mit etwa 320 Mitarbeitenden. Inwiefern sind denn da Managementsysteme überhaupt ein Thema?

Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und setzen natürlich auch die Vorgaben der Suva um. Zudem haben wir schon bisher systematisch eine hohe Qualität auf sichere Art gewährleistet, wofür wir uns an der Swissmechanik Branchenlösung orientieren. Wir sind bestrebt, in Zukunft ein Safety Management System nach ISO 45001 aufzubauen. Nach dem CAS ist für mich klar, dass wir ein integriertes Managementsystem anstreben müssen, welches auch Safety- und Risikoaspekte beinhaltet. Dazu werden nun auch neue Ressourcen bereitgestellt. Für diesen Entscheid war es sicher hilfreich, dass wir mit Lebensmittelsicherheit zu tun haben, da ist das Bewusstsein für Qualität und Sicherheit ohnehin bereits sehr hoch.

 
 

Welche anderen Instrumente und Modelle aus dem CAS sind für Dich in Deinem Alltag nützlich?

Das ist ganz sicher mal die Risikoanalyse inklusive Risikomatrix. Dann ist mir auch noch im Modell «Relevante Key Performance Indicators» der Unterschied zwischen «Leading- und Lagging-Indicators» geblieben und auch die Modelle von Safety I und Safety II, die für mich völliges Neuland darstellten und mich in meinem Umfeld definitiv weiterbringen. In den Bereichen Business-Continuity-Planning und Notfall- und Krisenmanagement haben sich mir schliesslich ganz neue Horizonte eröffnet. Das führte dazu, dass wir ein neues Evakuationskonzept eingeführt haben, das wir mit der lokalen Feuerwehr gemeinsam üben.

 
 

Gibt es noch weitere Lerninhalte, die Du in der Praxis anwendest?

In Sachen Leadership und Verantwortungsbewusstsein bin ich einen grossen Schritt vorangekommen. Das hilft mir bei der täglichen Arbeit, speziell beim Schulen, Instruieren und Sensibilisieren unserer Mitarbeitenden. Ausserdem kann ich jetzt professionell Risikoanalysen erstellen, die wir dann einerseits für Anwendungsfragen in der Produktion als Entscheidungsgrundlage nutzen, andererseits kann ich damit auch die Entscheidungsträger in der Firma überzeugen.

 
 

Wem empfiehlst du unser CAS Risk & Safety Management?

Aufgrund der generalistischen Ausrichtung eigentlich allen, die sich für Safety- und Risk-Fragen interessieren und darin «sattelfest» werden möchten. Für Leute, die beruflich mit solchen Fragestellungen konfrontiert sind und bisher noch nicht über eine spezifische Ausbildung verfügen, ist das CAS ein idealer Einstieg. Innerhalb des Masterstudiums Quality Leadership sehe ich das CAS Risk & Safety Management klar als «Muss-CAS», denn ein systematisches Chancen-Risiko-Denken hilft im Qualitätsmanagement ungemein. Übrigens findet man auch im täglichen Leben laufend Fragestellungen, die sich damit besser – und sicherer!– bewältigen lassen.

 
 

Vielen Dank für das Interview und den spannenden Einblick in Deine Welt!

 
 

Text und Kaffeekapseldesillusionierung: Susan Conka

Interview: Lukas Matter/SAQ-QUALICON AG, Mai 2021

 
 

Hier ein Wissenhäppchen zum Thema Safety Management System, mit Nathalie und Lukas aus unserer Online-Eventreihe QQ-Impulse.

Unsere inspirierenden Mittagspausen, immer online und immer kostenlos.

 
 

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27.04.2021

Von der Teilnehmerin zur Dozentin: Monika Schmid ist unsere neue Medizintechnik-Expertin

Von der Teilnehmerin zur Dozentin: Monika Schmid ist unsere neue Medizintechnik-Expertin
 
 

Liebe Monika, warum hast Du unser CAS «QM/RA Medizintechnik» besucht?

Ich habe an der Swiss Medtech Expo in Luzern von SAQ-QUALICON und Euren spezifischen Medtech Weiterbildungen erfahren. Im Studium an der ETH lernte ich nichts über Regulation und Qualitätsmanagement in der Medizintechnik. Da die Prozesse beim Arbeitgeber sehr firmenspezifisch ausgelegt sind, wollte ich im CAS die Gesetze kennenlernen, auf deren Basis die Prozesse geleitet werden müssen. Und ich wollte herausfinden, wo Verbesserungspotential für die Firma liegt.

 
 

Welche drei Dinge waren für Dich die wichtigsten Erkenntnisse, die Du aus dem Studium mitgenommen hast?

Man darf/muss keine Angst haben vor Gesetzen, Behörden, Audits etc. Das Zusammenspiel der Abteilungen muss klar definiert sein. Wenn man mal ansteht, geht man am besten einen Schritt zurück und fragt sich, was die Absicht eines Prozesses oder Gesetzes ist (z.B. die Sicherheit des Patienten). Das hilft oft, den richtigen Weg einzuschlagen.

 
 

Was hat Dir am Unterricht gefallen und wie konntest Du das Studium neben dem Job in Deinen Alltag integrieren?

Als Leistungssportlerin mit einem 100% Arbeitspensum ist mir der modulare Aufbau mit drei Präsenztagen sehr stark entgegengekommen. So konnte ich gut zwischen all meinen Terminen umherjonglieren und die für mich spannendsten Kurse besuchen. Der praxisnahe Unterricht ermöglichte mir, die Vorgänge der eigenen Firma besser zu verstehen und gleichzeitig lernte ich von den Mitstudierenden, wie bestimmte Firmen- und Produkteigenschaften zu anderen Vorgehensweisen führen können.

 
 

Du hast nun das Studium abgeschlossen. Ein kurzes Resümee zum Schluss?

Das CAS hat mir ermöglicht, mein Netzwerk zu erweitern und wertvolle neue Kontakte zu knüpfen. Über die Abschlussarbeit habe ich sogar einen Einblick in einen für mich neuen Branchenzweig der Medizintechnik erhalten. Dank dem erweiterten Netzwerk und dem CAS-Diplom gelang es mir, neue berufliche Herausforderungen anzunehmen. Zudem bin ich mittlerweile in der Branche viel selbstsicherer unterwegs. Dies wirkt sich positiv auf meine berufliche Zufriedenheit und somit auch auf mein Privatleben aus.

 
 

Wem würdest Du das CAS «QM/RA Medizintechnik» empfehlen?

Allen, die wenig bis viel Erfahrung in der Medtech mitbringen, die ihr Wissen und Können vertiefen möchten und die einen spannenden Austausch mit Fachkollegen und Fachkolleginnen zu den Themen Qualitätsmanagement und Regulation in der Medizintechnik als Bereicherung erachten.

 
 

Was sind nach dem erfolgreichen Studienabschluss Deine nächsten Ziele?

Mit viel Elan stürze ich mich auf knifflige Situationen in Qualitätsmanagement- und Regulatory Affairs-Bereichen und gebe meine Erfahrungen und das Gelernte als Dozentin bei der SAQ-QUALICON weiter.

 
 

Vielen Dank für das Interview und wir freuen uns sehr darauf, Dich demnächst persönlich bei uns als Dozentin zu erleben!

 
 

Monika Schmid unterrichtet bei uns in folgenden Weiterbildungen:

 
 

Interview: SAQ-QUALICON AG, Mai 2021

 
 

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02.04.2021

QQ-Impuls Datenbasiert führen und entscheiden

QQ-Impuls Datenbasiert führen und entscheiden

In unserem Studium CAS Operational Excellence lernst Du:

  • wie Du Wertschöpfungsprozesse optimieren und damit Kosten senkst
  • wie Du Wertstromanalyse, Wertstromdesign und Lean Management-Methoden anwendest
  • wie Du eine Prozess- und Datenanalyse nach DMAIC vornimmst

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19.03.2021

QQ-Impuls Simplicity rules!

QQ-Impuls Simplicity rules!

Im Studium CAS New Quality Management bekommst Du Einblicke in:

  • Agile Organisationen
  • Datenmanagement
  • Digitalisierung von Prozessen
  • Methoden und Tools im digitalen Office
  • Teamwork verbessern
  • Co-Creation und neue Formen der Lösungsfindung
  • Kompetenzen in der Arbeitswelt 4.0

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12.03.2021

QQ-Impuls Next Best Practice: Virtuelle Präsenz und Zusammenarbeit

QQ-Impuls Next Best Practice: Virtuelle Präsenz und Zusammenarbeit

Im Studium CAS New Quality Management bekommst Du Einblicke in:

  • Agile Organisationen
  • Datenmanagement
  • Digitalisierung von Prozessen
  • Methoden und Tools im digitalen Office
  • Teamwork verbessern
  • Co-Creation und neue Formen der Lösungsfindung
  • Kompetenzen in der Arbeitswelt 4.0

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10.03.2021

QQ-Impuls Prozessdigitalisierung

QQ-Impuls Prozessdigitalisierung
QQ-Impuls Prozessdigitalisierung – Vorteile einer Prozessdigitalisierung
 
 

Der Weg zum digitalisierten Prozess

Eric Postler sagt: «Ich würde zuerst einen einfachen Prozess digitalisieren, bevor ich einen ganzen Geschäftsprozess anpasse». Ein iteratives Vorgehen hilft, weil so Verbesserungen schneller sichtbar und Erfolge besser nachweisbar sind.

  1. Definiere den Prozess oder Teilprozess, der digitalisiert werden soll.
  2. Ist-Aufnahme: Dokumentiere den Prozess und die zugehörigen Systeme.
  3. Vereinfache und eliminiere unnötige Medienbrüche und Prozess-Schritte.
  4. Wähle eine Automatisierungsmöglichkeit mit einem Proof of Concept (PoC).
 
 

Technologische Möglichkeiten zur Prozessdigitalisierung

Die Digitalisierung eines Prozesses lässt sich grundsätzlich mit einem einzelnen System realisieren. Oftmals arbeiten aber verschiedene Abteilungen und User mit unterschiedlichen Systemen und unterschiedlicher Hardware zusammen. Dann besteht die Herausforderung darin, diese Schnittstellen zu verbinden und zu automatisieren.

 
 
QQ-Impuls Prozessdigitalisierung – Möglichkeiten an Prozessdigitalisierungen
 
 

Anwendungsprogrammierschnittstellen (API)

Unterschiedliche Systeme können mit APIs verbunden werden. Eine API ermöglicht die Kommunikation sowohl zwischen Software- als auch zwischen Hardwarekomponenten.

 
 

Robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA)

Repetitive und fehleranfällige Aufgaben können mit der RPA ausgeführt werden. Ein virtuelles Mitarbeiter*innen-Abbild - ein sogenannter Softwareroboter (Bot) - erlernt Aufgaben und führt sie automatisiert aus.

 
 

NoCode- und LowCode-Computerprogramme

Ein Prozess kann von Mitarbeitern ohne IT-Kenntnisse mit NoCode- und LowCode-Programmen digitalisiert werden. Während man in einem visuellen Editor Bausteine aneinanderhängt, wird im Hintergrund ein Programmcode generiert. Fertig ist der Code für die automatisierte Ausführung des Prozesses!

 
 

Konnektoren-Computerprogramme

Mit Konnektoren-Computerprogrammen lassen sich Standardprogramme miteinander verbinden. Eric Postler nutzt für seine eigene Arbeitsorganisation ein Konnektoren-Programm, mit dem er den Austausch zwischen seinem E-Mail-Posteingang und seiner Pendenzenliste automatisiert.

 
 

Workflow Manager

Workflow Management Systeme (WMS) können Ereignisse erkennen, klassifizieren und dann bestimmte Aktionen selbständig ausführen. Solche Arbeitsabläufe werden klar definiert und immer wieder optimiert.

 
 
 
 

Welche die richtige Prozessdigitalisierungs-Lösung für Dein Unternehmen ist, erfährst Du in unseren Weiterbildungen mit Eric Postler:

 
 

Im Seminar Prozessdigitalisierung lernst Du...

  • Tools zur Digitalisierung von Prozessen anwenden
  • Mit Prozessautomation Effizienz und Qualität steigern
  • Prozesse und Daten in der digitalen Welt verstehen

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Du möchtest noch mehr relevante Themen und Tools für ein zeitgemässes Qualitätsmanagement?

 
 

Im Studium CAS New Quality Management bekommst Du Einblicke in:

  • Agile Organisationen
  • Datenmanagement
  • Digitalisierung von Prozessen
  • Methoden und Tools im digitalen Office
  • Teamwork verbessern
  • Co-Creation und neue Formen der Lösungsfindung
  • Kompetenzen in der Arbeitswelt 4.0

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26.02.2021

QQ-Impuls Creativity@Work

QQ-Impuls Creativity@Work

Im Studium CAS New Quality Management bekommst Du Einblicke in:

  • Agile Organisationen
  • Datenmanagement
  • Digitalisierung von Prozessen
  • Methoden und Tools im digitalen Office
  • Teamwork verbessern
  • Co-Creation und neue Formen der Lösungsfindung
  • Kompetenzen in der Arbeitswelt 4.0

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24.02.2021

Neue Dozentin bei uns: Die Erolgsautorin Sigrid Hess

Neue Dozentin bei uns: Die Erolgsautorin Sigrid Hess

Sigrid Hess war vor einigen Jahren Qualitätsspezialistin in einem Pharma-Unternehmen. Heute ist sie Küchen-Nerd und «Büro-Flüsterin». Als Expertin für das (digitale) Office schreibt sie Bücher über praktische Büro-Organisation, gibt sehr konkrete Überlebenstipps für alle, die nicht in Informationsfluten und Tool-Untiefen ertrinken möchten und hat dabei jede Menge Beispiele aus der Realität auf Lager. Da wir alle gerade sehr gefordert sind mit der Organisation unserer virtuellen Zusammenarbeit und mit der Integration von neuen Kommunikationskanälen und Tools, haben wir sie im Interview um ein paar Tipps für unseren neuen digitalen Arbeitsalltag gebeten.

 
 

Liebe Sigrid, letztes Jahr kam Dein neustes Buch «Digital anders Arbeiten» raus. Als Du das geschrieben hast, war digitales Arbeiten im Büro für die meisten Menschen vermutlich vor allem eine Frage von Kontaktreduktion mit dem Drucker. Tools, die Du vorstellst wie Slack, Zoom oder Teams waren da noch lange nicht so in unseren Alltag integriert wie heute im Home Office. Hattest Du einen Riecher dafür, dass wir alle schneller mit diesen digitalen Möglichkeiten arbeiten müssen, als wir zu träumen gewagt hätten?

Das Thema des «Papierlosen oder papierarmen Büros» ist ja keineswegs neu. Ein entsprechendes Seminar halte ich seit etwa sechs Jahren. Doch damals waren die genannten Tools noch in den Kinderschuhen. Ich hatte sie als Ausblick vorgestellt. Im Unternehmen so ähnlich kommunizieren wie über Facebook – das war schon bekannt – konnten sich die meisten meiner Teilnehmenden beim besten Willen nicht vorstellen. Nun haben wir mit Teams & Co. genau das. Eine solche Disruption, wie die Pandemie uns gebracht hat, habe ich ebenso wenig kommen sehen wie (fast) alle anderen Menschen. Doch hat dies der Digitalisierung einen riesigen Schub gegeben. Plötzlich musste man Dinge digital erledigen – oder gar nicht.

 
 

Ich dachte immer, ich hätte meine E-Mails im Griff. Bis die Home Office-Pflicht kam…. Was für Tipps hast Du, damit man nicht in der täglichen Mail-Flut ertrinkt?

Am Anfang steht die Beobachtung – der Ist-Zustand: Was nervt mich und warum? Sind es viele E-Mails, die ich in CC erhalte und das nicht sehe, ehe ich sie gelesen habe? Dann hilft eine Regel oder eine bedingte Formatierung. Manchem hilft es auch, E-Mails nach Absender oder Stichwort vorsortieren zu lassen. Ich selbst arbeite mit der Kennzeichnung. So signalisiere ich gleich beim ersten Lesen der E-Mail, dass ich in dieser Sache noch etwas unternehmen muss. Wird im Unternehmen Teams oder ein vergleichbares Tool eingesetzt, sollte der Weg dahin gehen, dass sich Kollegen keine E-Mails mehr schreiben, sondern den alternativen Kommunikationsweg wählen.

 
 

Fast täglich hört man von neuen digitalen Tools, die die Zusammenarbeit erleichtern sollen: Digitale Kanban-Boards, Tools für Notizen und Mindmaps, Tools zum Austausch von Dokumenten und vieles mehr. Auf den ersten Blick sehen die Tools alle verlockend aus und es macht Spass, ein bisschen damit zu spielen. Irgendwann stellt sich dann die Frage, ob man nun von der Freeware auf eine kostenpflichtige Lizenz wechseln soll. Und wenn, dann müssten ja alle anderen Teamkollegen das gleiche Tool verwenden. Gerade in KMU, wo die «Toolfreiheit» vielleicht etwas grösser ist, muss man sich dann entscheiden. Was ist bei so einer Entscheidung wichtig?

Ich beginne immer mit dem gleichen Dreischritt: Der Prozess – die Schnittstelle – das Werkzeug. Man beachte die Reihenfolge. Beispiel Notizen. Jemand möchte seine Papierkladde loswerden und hat von dem sehr guten Tool Good Notes gehört. Flugs auf dem iPad installiert. Funktioniert hervorragend. Doch dann möchte man – Schnittstelle – diese Notizen auch auf dem Bürorechner haben. Fehlanzeige. Denn das Tool gibt es nur für iOS. Anderes Beispiel: Ein Kunde von mir möchte bei Vertriebsveranstaltungen mit dem Tool Miro arbeiten. Das ist sehr performant, macht Kanban-Boards, MindMaps und vieles mehr. Doch für die Interaktion brauchen die Teilnehmenden ein Konto – via Facebook, Google oder bei Miro selbst. Das hat nicht jeder und nicht jede darf das auf dem Firmenrechner anlegen. Daher diese Leitfragen: Was genau brauche ich? Wer braucht es noch? Wie interagieren wir? Wenn darauf Antworten gefunden sind, fällt die Auswahl leichter.

 
 

Alle wollen heute «lean» sein: Lean Production, Lean Leadership, Lean Office, vielleicht kommt irgendwann noch ein Ernährungstrend «Lean Lunchtime» auf? Spass beiseite, bei «lean» geht es darum, Verschwendung zu reduzieren. Wo erlebst Du in Büros die meiste Verschwendung?

Ganz klar in schlecht vor- und nachbreiteten Meetings. Wenn man sich ohne Agenda trifft, keine Zeitfenster definiert sind und man zuerst einmal nachsehen muss, wo eigentlich das Protokoll vom letzten Mal … Protokoll? Was für ein Protokoll?

Das ist sehr ermüdend – und noch viel mehr im virtuellen Format. Da gelten umso mehr die drei k: Kurz, knackig, klar strukturiert. Wenn es dann noch Möglichkeiten zur (virtuellen Interaktion) gibt, gelingt das Ganze erfrischend und effektiv.

 
 

Und wo geschieht aus Deiner Sicht im Home Office die meiste Verschwendung?

Da muss ich spekulieren. Ich beobachte, dass die reine Arbeitseffizienz in den meisten Fällen steigt. Verschwendung sehe ich eher am anderen Ende: Das hat mit der Entgrenzung von Arbeit und Freizeit zu tun. Zum Beispiel die kleinen Zeitverschwendungen, wenn der Briefträger klingelt. Natürlich geht man an die Tür – «ach, wenn ich schon mal unten bin, kann ich auch gleich die Spülmaschine ausräumen» - oder so ähnlich. Dafür arbeitet man dann abends noch zwei, drei Stunden. Das klare Abschließen des Arbeitstages entfällt so. Am Ende fühlt man sich kaum noch im Feierabend – das kann eine Verschwendung von Energie und Lebensqualität sein.

 
 

Bonusfrage: Wo erlaubst Du Dir Verschwendung und warum?

In meinem Business ist tatsächlich vieles auf Effizienz getrimmt, ich arbeite alleine, da bin ich auf gute Prozesse angewiesen, wenn ich nicht 24/7 arbeiten möchte. Privat koche und backe ich sehr gerne und bin bekennender Küchen-Nerd. Was meine Küche an Geräten und Gadgets aufweist, ist alles andere als bescheiden. Und was dazu im Keller steht würde locker einen zweiten Haushalt ausstatten. Nun, ich hoffe darauf, dass meine Kinder eines Tages ihre Studentenbuden hinter sich lassen und dann den Keller plündern.😉

Vielen Dank für das Interview und wir freuen uns sehr darauf, Dich demnächst persönlich bei uns als Dozentin zu erleben!

 
 

Brauchst Du mehr Methoden und Tools im digitalen Office? 

Sigrid Hess unterrichtet dieses Thema in diesen Weiterbildungen:

 
 

Interview: SAQ-QUALICON AG, Februar 2020

Bild: Sigrid Hess, www.effektiv-am-pc.de

 
 

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13.02.2021

QQ-Impuls Operational Excellence

QQ-Impuls Operational Excellence
 
 
 
 

Weiterbildung?

In unserem Studium CAS Operational Excellence lernst Du...

  • wie Du Wertschöpfungsprozesse optimieren und damit Kosten senkst
  • wie Du Wertstromanalyse, Wertstromdesign und Lean Management-Methoden anwendest
  • wie Du eine Prozess- und Datenanalyse nach DMAIC vornimmst

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20.01.2021

QQ-Impuls Customer Experience Management

QQ-Impuls Customer Experience Management
 
 

1. Dein Mindset

Du musst wissen, dass jede Entwicklung beim Kunden beginnt, nicht bei Dir und erst recht nicht bei irgendeiner chicen technologischen Spielerei. Und nicht Deine Kundin muss wissen, was sie will, sondern Du!

 
 

2. Die Kultur Deiner Organisation

JEDER in der Organisation muss das gleiche Mindset haben. Bei der Führung fängt das an, und die Führung muss dafür sorgen, dass Eure Kultur Platz hat für dieses Mindset. Mal ganz banal gesagt: Eure Kultur ist, dass Ihr Eure Kunden für tolle Typen haltet, nicht Euch selbst.

 
 

3. Eure Prozesse und Strukturen

Eure Prozesse müssen Eure Organisation, also das «Innen», mir Euren Kund*innen, dem «Aussen» verbinden. Prozesse und Strukturen müssen so sein, dass sie Euren Kund*innen den Kontakt mit Euch so einfach und angenehm wie möglich machen. Das kann bedeuten, dass Eure Prozesse für Euch selbst alles andere als einfach und unkompliziert sind.

 
 

4. Deine Methoden

Als Qualitätsmanager*in hast Du mit Deinem Verhalten und mit den richtigen Methoden die Chance, viel für das Kundenerlebnis zu bewirken. Im Übrigen taugen die Methoden auch dazu, Deine Organisation für das Customer Experience–Mindset zu sensibilisieren, Eure Prozesse auf Eure Kund*innen auszurichten und Eure Kultur auf den entsprechenden Weg zu bringen. Hier eine kleine, unvollständige Auswahl solcher Methoden:

Personas helfen Dir, die Bedürfnisse, Erfahrungen, Verhaltensweisen und Ziele Deiner Kund*innen (Interner wie Externer) zu verstehen.

In einer Touchpoint Map stellst Du die verschiedenen Berührungspunkte Eurer Kund*innen mit Euch beziehungsweise Eurem Angebot dar. Der Kunde bewertet dann, wie wichtig ihm die einzelnen Touchpoints sind. So kannst Du eine Priorisierung vornehmen und verbesserst zuerst die Punkte, die die Kundin wirklich interessieren.

Die Customer Journey Map ist eine visuelle Darstellung der Reise Deines Kunden zu Euch. Auf der Reise werden Erfahrungen und Emotionen gesammelt und dargestellt. Die einzelnen Berührungspunkte der Touchpoint Map werden auf dieser Reise also nochmal detaillierter erschlossen.

Das Kano Modell zeigt auf, wie zufrieden Deine Kundin mit den geplanten Verbesserungen ist. Die Verbesserungen werden anhand von Basismerkmalen, Leistungsmerkmalen, Begeisterungsmerkmalen, unerheblichen Merkmalen und Rückweisungsmerkmalen auf Herz und Nieren geprüft.

Design Thinking ist vor allem für Neuentwicklung und Weiterentwicklung nützlich. Mit Design Thinking kannst Du wunderbar Probleme ausfindig machen, die relevant und dringend sind. Und dann dafür neue Lösungen suchen.

 
 
 
 

Jetzt willst Du sofort damit loslegen, Dich gut um Deine Kund*innen zu kümmern, bevor sie rostig und ramponiert werden?

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Weitere Events

 
 

Newsposts

14.01.2021

QQ-Impuls Datenmanagement

QQ-Impuls Datenmanagement
Datenentwicklung
 
 

Das sind die Herausforderungen im Umgang mit Daten

  • Datenmenge
  • Redundanzen
  • Inkonsistenzen
  • Strukturierte versus unstrukturierte Daten
  • Datenvernetzung (Smart Data)
  • Datenschutz
  • Online versus offline
 
 

Wo steht Ihr Unternehmen im Umgang mit Daten?

Um das herauszufinden, lohnt sich eine Analyse mit einem Data Maturity Modell, wie zum Beispiel das Modell von Substring.

Data Maturity Modell
 
 

Wie geht es nach der Analyse weiter?

  • Konkrete Handlungsfelder erarbeiten.
  • Eine Kultur der datengetriebenen Organisation aufbauen, denn die Transformation lässt sich gesamthaft nicht als Projekt «abarbeiten».
 
 

Key Take-aways

  • Data driven ist ein Wettbewerbsvorteil!
  • Mit einem Data Maturity Modell kann man sich einen ersten Überblick zu Beginn des Transformationsprozesses verschaffen.
  • Die Transformation zur data driven Organisation bedeutet stetigen Wandel.
 
 
 
 

Erfahren Sie mehr zum Thema Datenmanagement

 
 

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Newsposts

 
 
21.12.2020

QQ-Impulse 2021

QQ-Impulse 2021
Customer Experience Management

QQ-Impuls Datenmanagement

Die Transformation zur Data-Driven Unternehmung

Im Zuge der Digitalisierung entstehen je länger je mehr Daten, welche für Unternehmen enormes Potenzial haben. Doch was machen Sie mit Ihren Daten? Welches Potenzial steck in Ihren Daten? Was gilt es zu berücksichtigen, wenn Sie sich in einer Digitalen Transformation befinden? Diese Themen erwarten Sie im QQ-Impuls mit Beispielen aus der Praxis.

Mittwoch, 13. Januar 2021, 12-13 Uhr
Zoom, Teilnahme kostenlos

Referent: Eric Postler, substring GmbH

Hier geht's zum Event

Appetit auf noch mehr Datenmanagement? Dann besuche unser CAS New Quality Management

 
Customer Experience Management

QQ-Impuls Customer Experience Management

Kundenerlebnisse im produktionsnahen Umfeld oder: Die Milch ist bei dem Bauern am besten, dessen Kuh ich mal versucht habe zu melken.

Eine kundenorientierte Denkweise alleine reicht heute nicht mehr aus. Mit einfachen Tools kann ein zeitgemässes Qualitätsmanagement einen wichtigen Beitrag leisten, dem Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Ein Fallbeispiel der Post mit Marco Schöpf.

Mittwoch, 20. Januar 2021, 12-13 Uhr
Zoom, Teilnahme kostenlos
Referent: Marco Schöpf, Postmail

Hier geht's zum Event

Appetit auf noch mehr Customer Experience Management? Dann besuche unseren Lehrgang Customer Experience Management

 
Operational Excellence

QQ-Impuls Operational Excellence

Wie Roche Diagnostics mit Operational Excellence den Corona-Produktionsboost gemeistert hat

Mit Beginn der Corona-Krise hat Roche Diagnostics unter anderem die Produktion von Analysegeräten um das Sechsfache gesteigert. Die Rahmenbedingungen dabei: über 100 neue kurzfristig eingestellte Mitarbeiter, Abstandsregelung, Maskenpflicht etc. Welches sind die Erfolgsfaktoren, um eine solche Herausforderung zu bewältigen?

Freitag, 29. Januar 2021, 12-13 Uhr
Zoom, Teilnahme kostenlos
Referent: Urs Emmenegger, Roche Diagnostics

Hier geht's zum Event

Appetit auf noch mehr Operational Excellence? Dann besuche unser CAS Operational Excellence

 
Prozessdigitalisierung

QQ-Impuls Prozessdigitalisierung

Durch Automatisierung den Fokus auf Wertschöpfung legen

Heutzutage braucht es nicht immer komplexe Systeme, um einen Prozess zu automatisieren. Ich zeige anhand von Beispielen, wie man Workflows mittels Robotic Process Automation einfach automatisieren und vereinfachen kann.

Dienstag, 2. Februar 2021, 12-13 Uhr
Zoom, Teilnahme kostenlos
Referent: Eric Postler, substring GmbH

Hier geht's zum Event

Appetit auf noch mehr Datenmanagement? Dann besuche unser CAS New Quality Management

 
 
 
13.11.2020

Seghezzi Preis 2021

Seghezzi Preis 2021

 
 

Teilnahmebedingungen

Das Reglement des Seghezzi Preises 2021 finden Sie auf der SAQ-Website.

Ausschreibung Seghezzi Preises 2021
30.10.2020

Diplomfeier «Dipl. Qualitätsmanager/in NDS HF»

Diplomfeier «Dipl. Qualitätsmanager/in NDS HF»

Allmählich füllt sich der dunkelbraun getäfelte Saal. Schneeweisse Tischdecken und Gläser schimmern im Licht der grossen silbernen Kerzenständer. Feierliches Kribbeln im Raum. Die Absolvent*innen werden von der Studiengangsleiterin Theres Kaser und Susan Čonka in Vertretung der Geschäftsführung SAQ-QUALICON AG begrüsst, die noch einmal die Anstrengungen und Leistungen der Student*innen Revue passieren lassen.Jean-Philippe Hagmann, Inhaber der Agentur für radikale Innovation, nimmt dann den ganzen Saal mit auf «Die Heldenreise des Homo Innovators». Das Publikum gerät in einen Rausch aus pinkfarbenen Bildern und Szenen aus der Filmwelt. Einige Anwesenden scheinen ziemlich lebhaft Szenen aus ihrer eigenen Arbeitswelt vor Augen zu haben, wie zustimmendes Gemurmel und wissendes Lachen erahnen lässt. 

 
 
SIB

Michel Vinzens, Direktor des Schweizerischen Instituts für Betriebsökonomie, ist nun ganz schön unter Druck, nach dieser fulminanten Heldenreise wirkungsvolle Worte für die Würdigung der Absolvent*innen zu finden - was er spielend mit der Geschichte vom Pfeife rauchenden Fischer und mit jeder Menge Charme bewältigt.

 
 
 

Nach dem offiziellen Teil wird die Gesellschaft mit einem musikalischen Gruss überrascht, organisiert vom Zunftwirt Sepp Wimmer persönlich: Ein junger Musiker zaubert auf seiner Geige virtuos Vivaldis sommerliche Zephyrwinde in den Saal. Passend zur exquisiten Musik werden kulinarische Köstlichkeiten serviert. Auf den Tischen gesellen sich Diplomkuverts feierlich zu Sektgläsern. An den Tischen ist die Stimmung ausgelassen und es wird noch dauern, bis Sepp Wimmer die Türen zu seinem ehrwürdigen Zunftsaal heute Abend schliessen kann.

 
 
Wirt
Geiger
 
 
 

Wir gratulieren ganz herzlich

Das Schweizerische Institut für Betriebsökonomie SIB und die SAQ-QUALICON gratulieren den Studienabgänger*innen der Klassen NDS 19-1 und 19-2 zu ihrem eidgenössischen Diplom "Dipl. Qualitätsmanager*in NDS HF":

NDS Klasse 2019-1
NDS Klasse 2019-2
 
 
 
 
 
08.10.2020

Swiss Medtech Day 2020

Swiss Medtech Day 2020

Die Medtech Branche konnte sich seit dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie endlich wieder einmal live treffen und Kontakte pflegen. Dabei war die OP-Maske nicht hinderlich, das hat man spätestens beim Science Slam wahr genommen. Obwohl die Gesichter verborgen waren, war das vergnügte Lachen nicht zu überhören.

Dr Peter Grünenfelder hat mit seinem Keynote «COVID-19: Economic and other impacts» Einflüsse auf die Medtech Branche aufgezeigt und den Tag eröffnet. Dazwischen gab es abwechslungsreiche Breakout Sessions zu Thema Medtech Innovation. Dabei wurden aussichtsreiche Ansätze für unterschiedlichste Fragestellungen aufgezeigt: Wie therapiert man digital? Wie findet man Investoren und gestaltet die Suche strategisch? Was sind aktuelle Forschungstrends? Welche Hürden gibt es für die Genehmigung bei Produkten mit künstlicher Intelligenz? Schafft man einen Mehrwert indem man auf das Wesentliche reduziert? Wie bringen Sie Ihre Innovation zum Fliegen? 

Mit dem Swiss Medtech Award 2020 wurde das innovative eyeWatch ™ System von Rheon Medical & Coat-X mit 50'000 Franken prämiert. Das eyeWatch ™ - Device ist das Herzstück nicht-invasiv einstellbaren Glaukom-Drainagegeräts. Durch selektives Zusammendrücken des Drainageschlauchs mittels einer drehbaren Magnetscheibe kann der Fluidwiderstand eingestellt werden, um den Augeninnendruck (IOD) innerhalb des optimalen klinisch ausgerichteten Bereichs zu halten. Neben Innovation braucht es aber auch Mut, Mut zum Helfen und Heilen. Prof Dr Paul Robert Vogt hat zum Ende des Tages mit seiner Arbeit als Herzchirurg für die EurAsia Heart Foundation Herzen erwärmt. 

Ein Tag voller Innovation und Emotion, der ein wichtiger Ort zum Netzwerken und Austauschen ist. Schreiben Sie sich den Termin für die Durchführung des Swiss Medtech Day 2021, am 8. September 2021, in den Kalender.

Swiss Medtech Award Nominee Films

Aleva Neurotherapeutics

Rheon Medical & Coat-X | Swiss Medtech Award 2020 | Winner

VirtaMed

Swiss Medtech Day 2020 | Breakout Sessions

https://www.swissmedtechday.ch/breakout

  1. Digital Therapeutics – challenges & opportunities
  2. The startup dilemma – how to find investors and how to compellingly attract strategic industrial partners?
  3. Current Research Trends
  4. Artificial Intelligence & Medtech: between leaps in innovation and approval hurdles
  5. Creating Value – Reduce to the Essentials
  6. Get your innovation off the ground

Medtech Weiterbildungen

Wir bieten spannende Weiterbildungen für Fachleute im Qualitätsmanagement und Regulatory Affairs an. Starten Sie jetzt eine Ausbildung.


10.09.2020

CAS Risk and Safety Management

CAS Risk and Safety Management

Die Unfallpyramide dient als gut nachvollziehbares Instrument, um zu zeigen, dass ein hohes Situationsbewusstsein notwendig ist. Das Verhältnis zwischen unsicheren Handlungen, Unfällen und schwerwiegenden Ereignissen ist in vielen Organisationen ähnlich, abhängig vom potenziellen Gefährdungsgrad der Tätigkeiten.

Am 24. August 2020 diskutierte Lukas Matter anlässlich unserer Veranstaltung QQ-Impulse Online  Fragen wie "wann ist der Einsatz dieser Unfallpyramide sinnvoll?", "mit welchen Alternativen kann gearbeitet werden?" oder "wie können diese Instrumente ins Safetymanagement integriert werden?"

 
 

 
 

Das dazu passende Studium: CAS Risk and Safety Management

 
 

Unsere kompetenten Dozentinnen und Dozenten Anuschka KüngDani HuberLukas MatterReto GasserReinhard Obermüller und Prof. Toni Wäfler setzen alles daran Sie trittsicher zu machen. Mit Fachdiskussionen, interaktiven Workshops und mit hohem Praxisbezug. Lernen soll einfach Spass machen!

Dieses Studium ist eine Kooperation der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und SAQ-QUALICON AG.

 
 
 
 
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