18.08.2022

Messmittel müssen nicht nur robust, sondern auch sauber sein – 7 nützliche Tipps

Newsbeitrag: Messmittel – 7 nützliche Tipps

Prä­zi­se und zu­ver­läs­si­ge Mess­mit­tel ge­hö­ren zu den wich­tig­sten In­stru­men­ten in der Qua­li­täts­si­che­rung, so­wohl in ei­ner Werk­statt, in Pro­duk­ti­ons- und Mon­ta­ge­li­ni­en wie auch in ei­nem La­bor. Un­ser neu­er Pra­xis­part­ner Mitu­to­yo ist welt­weit füh­ren­der An­bie­ter von hoch­wer­ti­ger Mess­tech­nik die sich da­durch aus­zeich­net, dass die Mess­mit­tel und Ge­rä­te ein­fach zu be­die­nen sind und leicht und prä­zi­se ab­les­ba­re Er­geb­nis­se lie­fern.

7 nütz­li­che Tipps für die Pfle­ge

Ei­ne ro­bu­ste Bau­wei­se – ei­ni­ge Mo­del­le sind so­gar nach IP-Klas­sen ge­schützt – sind die Grund­vor­aus­set­zung für ei­ne lan­ge Le­bens­er­war­tung. Trotz­dem er­for­dern Mess­mit­tel ei­ne an­ge­mes­se­ne Be­hand­lung und Pfle­ge. Nach­fol­gend er­fährst Du mehr über die kor­rek­te Pfle­ge und War­tung, um zu­ver­läs­si­ge Er­geb­nis­se und ei­ne lan­ge Le­bens­dau­er ei­nes Mess­ge­räts zu ge­währ­lei­sten:


  • Wäh­le Mess­mit­tel aus, wel­che für die vor­ge­se­he­nen Um­ge­bungs­be­din­gun­gen ge­schaf­fen sind
  • Re­fe­renz­ein­stel­lung und Mes­sung soll­ten un­ter mög­lichst ähn­li­chen Be­din­gun­gen er­fol­gen, um Mess­feh­ler zu mi­ni­mie­ren
  • La­ge­re das Ge­rät in ei­nem vor über­mäs­si­ger Wär­me und Feuch­tig­keit ge­schütz­ten Raum und schüt­ze es vor Staub und Öl-Ne­bel
  • Set­ze Mess­ge­rä­te kei­nem di­rek­ten Son­nen­licht aus
  • Ent­fer­ne Staub oder Schmutz vom Mess­ge­rät, ins­be­son­de­re von den Mess­flä­chen
  • Ver­wen­de zum Rei­ni­gen des Ge­räts ein wei­ches, in neu­tra­les Rei­ni­gungs­mit­tel ge­tränk­tes Tuch und ver­wen­de kei­ne or­ga­ni­schen Lö­sungs­mit­tel (Ver­dün­ner, Wasch­ben­zin usw.)
  • Über­prü­fe das Mess­ge­rät auf Be­schä­di­gung: Re­pa­rie­re oder er­set­ze de­fek­te Tei­le, wenn nö­tig

Ein zusätzlicher Tipp:

Temperatureinflüsse beachten

Ne­ben der Pfle­ge ist auch die Tem­pe­ra­tur zu be­ach­ten. Nach EN ISO 1 be­trägt die Re­fe­renz­tem­pe­ra­tur für Län­gen­mes­sun­gen 20° C. Spe­zi­fi­ka­tio­nen auf Zeich­nun­gen sind i.d.R. auf die­se Tem­pe­ra­tur aus­ge­legt. Bei an­de­ren Tem­pe­ra­tu­ren wer­den je nach den Tem­pe­ra­tur­anfor­de­run­gen Ge­gen­mass­nah­men, wie z.B. Kom­pen­sa­ti­on, not­wen­dig.


Die Gra­fik zeigt die sich im Lau­fe der Zeit voll­zie­hen­de Aus­deh­nung ei­nes be­stimm­ten Ein­stell­mas­ses, nach­dem es an sei­nem En­de von Per­so­nen mit un­ter­schied­li­chen Hand­tem­pe­ra­tu­ren (wie in der Ab­bil­dung) bei ei­ner Raum­tem­pe­ra­tur von 20 °C ge­hal­ten wur­de. Wich­tig ist, ein Mess­ge­rät nicht ein­zu­stel­len, wäh­rend man das Ein­stell­mass di­rekt in der Hand hält. Bei der Durch­füh­rung ei­ner Re­fe­renz­mes­sung/Ka­li­brie­rung ist zu­dem zu be­ach­ten, dass es ei­ni­ge Zeit dau­ert, bis das aus­ge­dehn­te Ein­stell­mass zu sei­ner ur­sprüng­li­chen Län­ge zu­rück­kehrt.

Wenn Du den rich­ti­gen Um­gang mit Mess­mit­teln nicht be­herrschst, dann gilt der Spruch: «Wer misst, misst Mist». Wie es rich­tig geht, lernst und übst Du im Se­mi­nar «Mess­tech­nik Prak­ti­kum» di­rekt bei den Spe­zia­li­sten: Mitu­to­yo (Schweiz) AG – un­ser Bil­dungs­part­ner für die­ses Se­mi­nar mit ei­nem ma­xi­ma­len Pra­xis­be­zug.

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