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Business Excellence Wiki – Glossar

 
 

Begriff Business ExcellenceWas ist Business Excellence?

 
 

Unter Business Excellence werden Aufgaben und Aktivitäten ganzheitlicher Unternehmensführung und -entwicklung subsummiert. Organisationen streben nach überdurchschnittlichen Ergebnissen zur nachhaltigen Verbesserung ihrer Wettbewerbsstärke. Um erfolgreich zu sein, benötigen Organisationen ein geeignetes Unternehmensentwicklungs-Modell. In der Schweiz und Europa ist das EFQM Excellence Modell am verbreitesten.

 
 
  • Business Excellence umfasst ein zukunftsorientiertes «Denkmodell»
  • Business Excellence stellt ein Orientierungsraster dar für die Unternehmensentwicklung
  • Business Excellence enthält eine Sammlung von Best Practice-Ansätzen zum Lernen und zur Verbesserung
  • Business Excellence ist ein kontinuierlicher Weg
  • Business Excellence ermöglicht eine Standortbestimmung und eine externe Anerkennung
 
 

Business Excellence anerkennen, bedeutet das eigene Unternehmen selbst zu bewerten. Dann verbessern. Dann wieder bewerten und wieder verbessern. Und immer so weiter.

Wer Lust hat, kann seine "unendliche" Reise zur Excellence an verschiedenen Stationen extern anerkennen lassen: Beispielsweise bei der SAQ.

Je nach Punktzahl können 2 Sterne (= Commited to Excellence), 3, 4 oder 5 Sterne (= Recognised for Excellence) erreicht werden. Aber Achtung: die Anerkennung vergleicht immer die aktuelle Station mit der vorangegangenen. Eine Garantie für einen Stern mehr am aktuellen Ort gibt es nicht.

 
 

Das EFQM Excellence Modellneu: 2020

 
 

Das EFQM Modell ist ein Business Excellence-Modell, das erstmals 1988 von der European Foundation for Quality Management (EFQM) entwickelt wurde. Die Partner des EFQM Modells in der Schweiz sind SAQ und ESPRIX.

Das neue EFQM-Modell 2020 wird am 23. Oktober 2019 in Helsinki vorgestellt und eingeführt. Der EFQM ist es nach 12 Monaten Entwicklungsarbeit, mehr als 1'200 Umfrageantworten, über 60 Interviews auf C-Level, 5 Meetings des Kernentwicklungsteams, unzähligen Telefon- und Video-Meetings sowie Tests bei 23 unterschiedlichen Organisationen gelungen, das bisherige Modell 2010, in eine moderne Form zu transformieren.

 
 

Das EFQM Excellence Modellaktuell: 2013

 
 

Das EFQM Modell ist eine Denkhaltung zur Unternehmensführung, die fortlaufende Verbesserung und konsequente Orientierung an den Besten anstrebt. Das angestrebte Ziel liegt in den Sternen.

 
 

a) Die EFQM Grundkonzepte für Excellence

Handlungsfelder ganzheitlicher Unternehmensführung.

 
 
EFQM-Modell 2010
 
 

Die EFQM Grundkonzepte für Excellence formuliert acht Grundprinzipien, auf denen nachhaltige Führung für jede Form von Organisation beruht. Für die Führung sind die EFQM Grundkonzepte wichtige Handlungsfelder der Organisationsentwicklung. Sie zeigen auf, welche Merkmale eine exzellente Organisation auszeichnen:

 
 
  • Dauerhaft herausragende Ergebnisse erzielen: Exzellente Organisationen übertreffen die Bedürfnisse ihrer Stakeholder.
  • Kundennutzen schaffen: Exzellente Organisationen streben für ihre Kunden nach Wertschöpfung.
  • Mit Vision, Inspiration und Integrität führen: Exzellente Organisationen haben Führungskräfte, die für Ethik und Werte Vorbilder sind.
  • Mit Prozessen steuern: Exzellente Organisationen werden mittels strategischer und strukturierter Prozesse gelenkt.
  • Durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich sein: Exzellente Organisationen schaffen eine Kultur der Verantwortung.
  • Innovation und Kreativität fördern: Exzellente Organisationen nutzen systematisch die Kreativität ihrer Stakeholder.
  • Partnerschaften aufbauen: Exzellente Organisationen entwickeln vertrauensvolle Beziehungen zu unterschiedlichen Partnern.
  • Nachhaltige Zukunft gestalten: Exzellente Organisationen verhalten sich nach Werten, die wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit entspricht.
 
 

b) Das EFQM Kriterienmodell für Excellence

Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge verstehen.

 
 
EFQM-Kriterienmodell
 
 

Das EFQM Kriterienmodell unterstützt das ganzheitliche Verständnis von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen. Das Modell umfasst neun Kriterien, die aus fünf Voraussetzungen (= Befähiger-Kriterien) und vier Ergebniskriterien bestehen. Diese neun Wege werden gewichtet: Kundenergebnisse mit 15%, Schlüsselergebnisse mit 15%, Übrige mit 10%.

Die Pfeile zeigen die Dynamik des Kriterienmodells auf. Sie verdeutlichen, dass Lernen, Innovation und Kreativität hilft die Befähiger zu verbessern, was wiederum zu verbesserten Ergebnissen führt.

 
 

c) Die EFQM RADAR-Logik für Excellence

Ursache und Wirkung bewerten. Nachweisbar besser werden.

 
 
EFQM-Radar
 
 

Das Wort "RADAR" setzt sich zusammen aus:

  • Results (Ergebnisse)
  • Approach (Vorgehen)
  • Deployment (Umsetzung)
  • Assessment (Bewertung)
  • Refinement (Verbesserung)

Der RADAR bewertet die Excellence von Ergebnissen, über Vorgehen, Umsetzung, Bewertung, bis hin zu Verbesserung. Das Rad dreht unermüdlich und setzt die Messlatte hoch: 25% ist normal, 50% ist exzellent und 75% ist bereits Weltklasse. Und 100 Prozent? Ist quasi der Idealzustand und deshalb nie erreichbar.

 
 

Sie sind neugierig und möchten diese Methoden anwenden?

 
 

Im Studiengang CAS Business Excellence Coach setzen Sie sich mit den Grundkonzepten der Excellence auseinander, vertiefen Sie sich in das EFQM Kriterienmodell, nehmen Befähiger- und Ergebniskriterien mit der RADAR-Methodik unter die Lupe und bewerten damit, wie gut unsere Organisationen sind.

 
 
 
 

Esprix: Swiss Award For Excellence

 
 

Die Stiftung Esprix Excellence Suisse belohnt Unternehmen, die überdurchschnittliche Ergebnisse erreichen. Mutige und richtig gute Organisationen sollen sich für den Award bewerben, bewertet werden, ins Finale kommen und eine Auszeichnung gewinnen.