27.10.2022

Diplomfeier: die neuen diplomierten Qualitätsmanager*innen NDS HF sind auf dem Markt

News Diplomfeier NDS 2022 Herbst - Titelbild

17. Ok­to­ber 2022, kurz vor 18 Uhr, Zunft­haus zur Waag, Zü­rich: Dort, wo vor ei­ni­gen hun­dert Jah­ren die Zür­cher Lei­nen­we­ber zu Speis und Trank zu­sam­men­ka­men, tum­meln sich 17 Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten des Nach­di­plom­stu­di­ums für eid­ge­nös­sisch di­plo­mier­te Qua­li­täts­ma­na­ger*in­nen mit­samt ih­ren Be­gleit­per­so­nen. Un­ge­wohn­te Ru­he herrscht im Raum. Kein aus­ge­las­se­nes «Hal­lo» wie sonst zu Be­ginn der Un­ter­richts­ta­ge – ei­ni­ge mei­nen, sie sei­en zu früh da. Ge­spannt er­war­ten al­le die Über­ga­be der Di­plo­me.

Stu­di­en­gangs­lei­te­rin The­res Ka­ser und Su­san Čon­ka, Ge­schäfts­füh­re­rin der SAQ-QUA­LI­CON AG, be­grüss­ten die Gä­ste und war­fen ei­nen Blick auf die Stu­di­en­zeit zu­rück, die hin­ter den glück­lich Di­plo­mier­ten liegt: Da wur­den Er­in­ne­run­gen wach, wie man sich zu Stu­di­en­be­ginn nur in Form von Ka­me­ra­bil­dern ken­nen­lern­te  und die Hür­den von In­ter­net­ver­bin­dung , Bild- und Ton­über­tra­gung be­wäl­ti­gen muss­te für den Un­ter­richt.


Da­mals, am er­sten Un­ter­richts­tag im April 2021, hat­ten sie al­le noch gut La­chen: Dead­lines für Lei­stungs­nach­wei­se, Di­plom­ar­beit und -prü­fung schie­nen da noch un­end­lich weit weg. Wäh­rend des Stu­di­ums kam zum La­chen dann noch die gan­ze Band­brei­te an­de­rer Zu­stän­de da­zu: Zeit­druck und nächt­li­ches Ver­fas­sen von Lei­stungs­nach­wei­sen, Schweiss­per­len wäh­rend der Er­ar­bei­tung des Di­plom­pro­jekts und da­zwi­schen im­mer wie­der das freu­di­ge «Hal­lo» beim ge­mein­sa­men Kaf­fee vor Un­ter­richts­be­ginn vor Ort oder der Stolz auf ge­mein­sam er­ar­bei­te­te Ide­en in Grup­pen­ar­bei­ten. Wir er­in­ner­ten uns an der Di­plom­fei­er dar­an und be­staun­ten ei­ni­ge Flip­charts, die im Un­ter­richt von den Teil­neh­men­den er­ar­bei­tet wur­den. Wah­re Mei­ster­wer­ke wa­ren dar­un­ter und wir kon­sta­tier­ten: Wenn Qua­li­täts­ma­na­ger*in­nen ins Spiel kom­men, dann wer­den Men­schen glück­lich und zu­frie­den. Was für ei­ne gross­ar­ti­ge Auf­ga­be!

Gast­re­fe­rent Da­ni­el Stricker, Eis­hockey-Pro­fi­schieds­rich­ter und ehe­ma­li­ger Qua­li­täts­ver­ant­wort­li­cher, gra­tu­lier­te an­schlies­send den Di­plo­man­din­nen und Di­plo­man­den zum Ziel, dass sie nun er­reicht ha­ben. Und kor­ri­gier­te sich dann gleich selbst: «Sor­ry, das ist nur ein Zwi­schen­ziel.» Denn sei­ne Er­fah­rung als Schieds­rich­ter, in des­sen Adern QM-Blut fliesst, sei, dass man nie fer­tig ist mit Ler­nen. Wenn man bes­ser wer­den will, darf man mit «gut» nicht zu­frie­den sein. Als Schieds­rich­ter ist er es ge­wohnt, die Per­son zu sein, die nur kri­ti­siert. Sein Job sei, den Spie­lern auf dem Eis zu sa­gen: «Das war schlecht. Du hast ge­gen die Re­geln ver­stos­sen. Du bist aus dem Spiel!». Klar, dass man sich so kaum Freun­de macht.


Im Qua­li­täts­ma­nage­ment ist das ähn­lich: Man hat mit Feh­lern, Re­kla­ma­tio­nen oder Pro­ble­men zu tun und man sucht da­bei im­mer nach Ver­bes­se­run­gen. Der Vor­teil ist aber, dass man mehr Zeit als der Schieds­rich­ter auf dem Eis hat. Man muss nicht so­fort ent­schei­den, nicht im Mo­ment han­deln, son­dern man kann drü­ber schla­fen, sich Rat ho­len, sich im Team aus­tau­schen. Wie be­hält man in der Po­si­ti­on als «pro­fes­sio­nel­ler Buh­mann» – sei es auf dem Eis wie auch im Qua­li­täts­ma­nage­ment in ei­ner Or­ga­ni­sa­ti­on – trotz­dem Freu­de, Er­folg und Wert­schät­zung? Da­ni­el gibt ei­nen gu­ten Rat mit: «Seid neu­gie­rig, glaubt an Euch und traut Euch, et­was zu tun und aus­zu­pro­bie­ren. Die Rea­li­tät zeigt Euch dann, ob Ihr es könnt.»

Na­ta­lie Hol­land, Mit­glied der Ge­schäfts­lei­tung des Schwei­ze­ri­schen In­sti­tuts für Be­triebs­öko­no­mie, wür­dig­te an­schlies­send die Lei­stung der Stu­die­ren­den und ver­wies auf den Wert des Ti­tels, wel­cher üb­ri­gens aus vier Wor­ten be­steht, wo­von drei Ab­kür­zun­gen sind! Das be­dür­fe ei­ner Er­klä­rung, was Na­ta­lie so sim­pel wie kurz­wei­lig er­klär­te:


«Dipl.» steht für «di­plo­miert» und be­deu­te, dass die Stu­die­ren­den ih­ren Lern­pro­zess mit ei­nem Di­plom ge­krönt ha­ben. Das Wort «Qua­li­täts­ma­na­ger/in» ste­he da­für, dass die Di­plo­mier­ten ihr Me­tier «Qua­li­tät» be­herr­schen. «NDS», al­so «Nach­di­plom­stu­di­um, zei­ge, dass die Stu­die­ren­den bei Stu­di­en­be­ginn schon Bil­dungs- und Be­rufs­er­fah­rung mit­ge­bracht ha­ben – sie wa­ren al­so nicht mehr «grün hin­ter den Oh­ren». «HF» steht für «Hö­he­re Fach­schu­le». Da­mit ist klar, dass die Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten in ih­ren Be­rei­chen in der La­ge sind, Fach- und Füh­rungs­ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. «Ihr wisst nicht nur WAS, son­dern WIE es ge­macht wer­den soll.»

Be­vor die Di­plo­me über­reicht wur­den, zi­tier­te Na­ta­lie Hol­land noch Ver­tre­ter der Ox­ford Broo­kes Uni­ver­si­ty, mit wel­cher das Schwei­ze­ri­sche In­sti­tut für Be­triebs­öko­no­mie im Aus­tausch ist und un­ter an­de­rem den Stel­len­wert der Schwei­ze­ri­schen Bil­dungs­ab­schlüs­se im in­ter­na­tio­na­len Kon­text dis­ku­tiert. Das State­ment aus Eng­land zu den Ab­schlüs­sen aus der Schweiz: «Swiss Qua­li­ty is so­me­thing we can al­most blind re­ly on.», zu Deutsch: «Schwei­zer Qua­li­tät ist et­was, wor­auf wir so gut wie blind ver­trau­en kön­nen.»


Das hö­ren wir von der SAQ-QUA­LI­CON und vom Schwei­ze­ri­schen In­sti­tut für Be­triebs­öko­no­mie na­tür­lich sehr ger­ne und dan­ken un­se­ren frisch Di­plo­mier­ten für das Ver­trau­en, das sie in uns als Bil­dungs­an­bie­ter ge­setzt ha­ben.

   

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